Hauptverwaltung Energieversorgung Offenbach

Energetische Fassadensanierung mit Photovoltaikelementen
Bauherr: EVO

Tag der Architektur 2008

Plakette Deutscher Solarpreis 2010

Grundlage für die energetische Sanierung der Gebäudehülle der EVO-Hauptverwaltung war ein modernes Farbkonzept sowie die Verwendung von Photovoltaikmodulen als Zeichen für den Klimaschutz. Für das 50er Jahre Gebäude wurde eine Vorhangfassade aus Aluminiumfenstern, Metallpaneelen, Photovoltaikelementen und Fassadentafeln entwickelt. Im Einklang mit dem Farbkonzept wurden leistungsstarke monokristalline schwarze Zellen mit backside-Kontakten im Brüstungs-bereich eingebaut.

 

Energetische Fassadensanierung mit Photovoltaikelementen
Energie aus der Region für die Region, Dezentralität und Nachhaltigkeit – das sind die Themen der Zukunft. Die EVO schaltet auf Grün: Sie will in den nächsten fünf Jahren rund 50 Millionen Euro direkt in den Klimaschutz investieren. Dafür hat das Unternehmen ein Klimaschutzpaket für die Region geschnürt. Das Paket besteht aus vier Bausteinen: Windkraft, Biomasse, Fernwärme- und Nahwärmenetze. Damit soll der der Anteil er erneuerbaren Energien an der eigenen Stromerzeugung massiv von derzeit zehn auf mindestens 40 Prozent erhöht werden.
Als sichtbares Zeichen dieses Wegs wurde die Gebäudehülle der Hauptverwaltung, ein Gebäude aus den 50er Jahren, von Hans Pätzold Architekten vollständig energetisch saniert.
Besonderen Wert legte die EVO hierbei auf die Verwendung von Photovoltaikmodulen in der Fassade als deutlich sichtbares Zeichen für den Klimaschutz sowie ein modernes und harmonisches Farb- und Materialkonzept.
Für das 50er Jahre Verwaltungsgebäude wurde eine hochgedämmte Vorhangfassade aus Aluminiumfenstern und Metall-Paneelen, sowie Photovoltaikelementen im Brüstungsbereich (Südost-Fassade) und Fassadentafeln (Nordost-Fassade) entwickelt. Im Einklang mit dem Material- und Farbkonzept wurden leistungsstarke monokristalline tiefschwarze Zellen mit Backside- Kontakten im Brüstungsbereich eingebaut. Die Vorhangfassade wurde bei laufendem Betrieb vollständig erstellt, so dass im
Innenbereich nur die Demontage der alten Fenster und Neumontage der Fensterzargen erfolgen musste.
Fünfzig Photovoltaikmodule mit einer Fläche von 156 qm erzeugen eine Energiemenge von ca. 11.000 kwh im Jahr. Mit dieser Anlage wurden seit der Inbetriebnahme 2008 etwa 14.200 kg Kohlendioxid eingespart.

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